Meine Aussies

Allgemein

Es hört sich schon ein bisschen Hochgestochen an, doch ich habe schon ziemlich hohe Ansprüche an die Erziehung/ das Können meiner Hunde.

 

Selbstverständlich sind meine Hunde komplett in unserer Familie als Mitglieder integriert und leben als gut zu führendes und außergewöhnlich, harmonisches Rudel mit im Haus. Meinerseits ist hier selbstverständlich ein gutes Rudelmanagement gefragt. 

 

Durch die Jungspunte geht es ab und an natürlich noch etwas lebhaft zu, doch ich kann zu Recht behaupten, dass sie alle über ein sehr gutes Maß an Erziehung verfügen und mir das Gruppenmanagement ganz gut gelingt. 

 

Eine gute Mischung aus klaren, konsequenten Linien/ Grenzen und Freiheiten sowie Wissen, Respekt, Vertrauen, Partnerschaft und Motivation spielen für diese Harmonie eine große Rolle. 

 

Und trotz meines persönlich, hohen Anspruches, trainiere ich nicht täglich mit meinen Hunden!

Bei mir läuft vieles, eigentlich das Meiste (auf Grund meiner Erfahrungen) tatsächlich "einfach so" nebenher, wir verbringen Zeit miteinander, gehen spazieren und ich komme meinen täglichen Verpflichtungen nach.

 

In Hochzeiten kommt es vor, dass ich wochenlang kein Kooperationstraining und monatelang kein Rally O und kein Cavaletti  mit meinen Hunden mache!

 

Wenn wir trainieren, trainieren wir nicht alle Sparten zusammen, sondern Konzentrieren uns gezielt  auf eine Einheit. Diese Einheit verläuft intensiv und relativ kurz (zw. 15 - 30 Minuten pro Hund).

 

Dennoch sind meine Hunde (vielleicht auch gerade deswegen!) ausgeglichene und zufriedene Wegbegleiter!

 

Was ich zudem noch extrem wichtig finde: Keine meiner Hündinnen jagt hinter Wildtieren oder sonstigen Tieren hinterher (selbst wenn eine Wiese komplett mit Wildkaninchen o. ä. überfüllt ist, bleiben sie bei mir)! Selbstverständlich bleiben sie auch im Wald/ an Feldern auf den Wald- und Feldwegen und weichen NICHT von diesen ab!



Mein Anspruch

Bei Bonita war ich noch blutige Anfängerin. Vor allem ich, musste lernen! Das ist nun mal so, als Hundeanfängerin, dennoch hatte ich damals schon sehr konkrete Vorstellungen von dem, was Bonita mal Können sollte (und was nicht). Ich kann Ihnen sagen, diese Einstellung hilft ungemein.

 

Anfangs konnte ich meine Vorstellungen durch viel Arbeit und Konsequenz umsetzen und erreichen. Selbstverständlich waren auch meine Anfänge mühsam, anstrengend, zeit- und nervenraubend und es gab viele Situationen, wo ich dachte "ich schaff's doch nicht", doch ich habe nicht aufgegeben. Wobei ich an dieser Stelle explizit betonen muss, dass es nichts (rein gar nichts) mit der Rasse zu tun hat - es lag schlicht und ergreifend an meiner Umsetzungsfähigkeit.

 

Wenn dann einmal der "Knoten geplatzt ist" läuft es von ganz alleine. So habe ich natürlich alle folgenden Welpen nach Bonita gleich - von Anfang an - bestens unterstützt und entsprechend gefördert.

 

Das Können von Sitz und Platz stelle ich z. B. erst nach hinten, ganz einfach deswegen, weil es für mich nicht so wichtig ist.


Im allerersten Schritt finde ich es extrem wichtig, dass sie die Grundregeln eines guten Miteinanders im alltäglichen Umgang beherrschen!

 

Dazu gehören meiner Meinung nach u. a.:

  • Verbotswort
  • ihren Namen
  • Rückruf (in allen Situationen)
  • nicht im Weg stehen
  • nicht zwischen die Füße laufen
  • alleine bleiben
  • Akzeptanz der Box
  • auf Kommando in diese Box zu gehen
  • geduldig auf das Futter zu warten
  • nicht ohne Genehmigung einfach ins Haus zu laufen
  • Stubenreinheit
  • Durchschlafen ;-)

Gefolgt von:

  • guter Leinenführigkeit und Freifolge (einzeln und zusammen, selbstverständlich gesittet nebeneinander)

Alle bisherigen Welpen meisterten den normalen Alltag, nach meinen Vorstellungen immer innerhalb kürzester Zeit richtig gut.

Erziehung bzw. Ausbildung

Danach erst folgt das 1 x 1 zur Hundeausbildung/ meiner Hundeausbildung (natürlich auch hier wieder einzeln und zusammen).

 

Durch meinen früheren Hang zum Obedience sind selbstverständlich noch die Trainingsart und viele Übungen daraus in mir verwurzelt, welches sich ebenfalls in all meinen Hunden wiederspiegelt (z. B. Grundstellung, Leinenführigkeit/ Freifolge, einmaliges Geben von "Kommandos" etc.)...

  • Grundstellung 
  • Sitz und Platz 
  • Sitz und Platz auf Entfernung
  • lange Ablage
  • langes Sitzen
  • Einzelnes Abrufen aus der Ablage, dem Sitzen (etc.) heraus (also sprich jeden einzeln aus der Gruppe rufen)
  • etc.

Angepasst an den jeweiligen Welpen ging/ geht es dann in Sachen 1 x 1 der Hundeausbildung in entsprechendem Tempo weiter und an der Festigung des bereits (in Anfängen) erlernten.

 

Bei Caya und Malou ist es bzgl. der Aktivitäten nun echt ähnlich, daher gibt es hier die o. g. Zusammenfassung und in der jeweiligen Einzelrubrik sind lediglich wenige Bilder und evtl. ihren "Besonderheiten" zu finden. 

 

Bei Laney jedoch gab es hinsichtlich dem den 1 x 1 der Hundeausbildung (als einzige) eine kleine Besonderheit. Hier habe ich mir absichtlich Zeit (mit den "normalen Kommandos" wie Sitz, Platz, Grundstellung etc.) gelassen und den Fokus eher auf Show-Besuche gelegt. 
Einzelheiten hierzu finden Sie ausführlich in ihren Rubriken :-). 

 

... und natürlich haben auch meine Hunde die ein oder andere Macke, die ich sehr an ihnen liebe und sie in der Hinsicht auch gar nicht ändern möchte :-). 

Sprachliche Besonderheit

Da ich bei Bonita die “Kommandos” in Deutsch habe, wählte ich für Laney ganz bewusst spanische (nur wenige englische) Kommandos, so dass es hier zu Bonita keine Überschneidung gibt. Der Grund hierfür ist, dass die beiden nicht immer das gleiche machen sollen und ich trainiere sie wenn zusammen und nicht getrennt (wie oben schon beschrieben).

 

Ich habe daher im Endeffekt nur vier Wörter, die für beide zusammen und zeitgleich gelten (“Fuß gehen”, hinlegen, gemeinsam zu mir kommen und dass sie beide wieder laufen dürfen). Selbstverständlich sind diese vier Kommandos auch jeweils einzeln belegt!

 

Dies habe bzw. werde ich selbstverständlich beibehalten.